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Wer im absoluten Halteverbot steht, haftet bei einem Unfall mit

(26.01.2010)
Zumindest sieht das eine Münchner Amtsrichterin so und hat damit im Streit zwischen einem Taxi- und einem Busfahrer für klare Verhältnisse gesorgt.

Die Münchner City war mal wieder zugeparkt und ein Taxi passte nicht mehr komplett in den Droschkenstand. Sein Heck lugte 1,28 Meter in das absolute Halteverbot hinein, so dass ein Busfahrer, der sich verschätzt hatte, dagegen fuhr. Beschädigt wurde dabei die Heckpartie genau in dem Bereich, der sich im absoluten Halteverbot befand.

Das Taxiunternehmen wollte die ganzen 3.588 Euro Schadensumme ersetzt bekommen - erhielt aber nur 60 Prozent des Unfallshadens. Der spätere Gang zum Gericht gab Klarheit: Die Richterin gab dem Kläger nur zum Teil Recht und hielt eine Schadenverteilung um 1/3 ./. 2/3 zu Lasten des Busfahrers für angemessen. Das Urteil ist rechtskräftig: AZ 341 C 15805/09




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