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Lebensversicherer darben - und ihre Kunden ebenfalls

(17.01.2010)
Die Erträge der vermeintlich krisenfesten Altersvorsorge sinken seit Jahren und haben sich innerhalb von zehn Jahren fast halbiert.

Glaubt man der Statistik, so durften sich die Versicherten vor zehn Jahren noch über mehr als sechs Prozent Rendite freuen. Diese aus heutiger Sicht unglaubliche Zahlen haben sich fast halbiert. Somit muss jeder Deutsche, der eine Lebensversicherung hat, mit Einbußen rechnen. Und ein Ende der Talfahrt ist nicht in Sicht. Im Gegenteil.

Seit die Finanzkrise über dem Anlagenhorizont ihr dunkelrotes Licht zeigt, haben es die Versicherer schwer, die garantierten Zinsen zu erwirtschaften. Während die Lebensversicherer das Kapital ihrer Kunden früher in die Bereiche Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Immobilien investierten, ist man heute wegen der niedrigen Zinsen der Notenbanken und anderer Risiken eher ratlos.

Doch das Geld der Lebensversicherungskunden muss ja irgendwie investiert werden. Tun die Versicherer das nicht vernünftig, laufen ihnen noch mehr Kunden weg. Schon heute kündigt jeder zweite Versicherte seine Police vor dem vereinbarten Ablaufdatum des Vertrags.

Erste Folge könnte sein, dass die hohen Abschluß- und Verwaltungskosten auf den Prüfstand komme. Denn die Verbraucher nehmen es nicht länger hin, dass die Vermittler hohe Provisionen erhalten, während sie sich mit niedrigen Renditen abfinden müssen.

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